kriminalistisch - Spannung vor der Haustür


Meine Indienkrimis mit Inspektor Chidambaram entführen Leserinnen und Leser in eine fremde Welt. Mit den "Jens Jahnke Krimis" bleiben wir gewissermaßen zu Hause. Jens Jahnke ist Journalist beim Käseblatt des Landkreises. Himmelstal ist ein kleines Heide-Dorf mit Tagungshaus und Kirche. Am Ende der Romane decke ich meine Karten auf: Es gibt die Orte und Figuren tatsächlich - wenn auch unter anderen Namen. Auch für Personen gilt: Ähnlichkeiten sind gewollt zufällig. Falls ich jemandem auf die Füße trete, bitte ich um Entschuldigung - es mag allerdings auch jemand anders gemeint sein, als Sie denken. Bitte nehmen Sie es locker :)

mit Feuer und Geist


Der dritte Jens Jahnke Krimi geht während der dritten Welle der Corona-Pandemie in Druck, also Anfang April 2021. Jens Jahnke reist auf die von mir geliebte Insel Amrum und begegnet dort z.B. den Surfern am schönen Strand von Norddorf. Der Klappentext beschreibt in Kürze den Inhalt:

 

Jens Jahnke stimmt widerwillig zu, eine Reportage über Pfingstbräuche in der Heide zu schreiben. Was er zunächst als langweiligen Traditionsjournalismus einordnet, entwickelt sich schnell zum heißen Eisen - im wahrsten Sinn des Wortes. Zuerst brennt ein Schuppen, dann eine Werkstatt und kurz darauf ein Vereinsheim. Ein Feuerteufel geht um. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es den ersten Toten gibt. Dank pfingstlicher Recherche kommt der Reporter nicht nur einer tragischen Geschichte auf die Spur sondern begibt sich auch in Gefahr um Leib und Leben. Begleiten Sie Jens Jahnke nach Himmelstal, einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide, das es in sich hat und diesmal auch nach Amrum, für manche die schönste der nordfriesischen Inseln.

 

Die Geschichte um den Brandstifter hat einen realen Hintergrund und ist teilweise ähnlich passiert. Die Tragik zerstörter Biografien macht diesmal einen großen Teil der spannenden Geschichte aus. Natürlich fehlen auch nicht Action, humorvolle Dialoge und zugewandte Beschreibungen von Heide- und Insellandschaften bzw. Bewohnern. Es geht diesmal um Pfingsten und dessen Bedeutung. Am Ende reagiert ein Zeitungsleser und fasst die Bedeutung von Pfingsten zusammen: Nicht Geburtstag der Kirche, sondern der missionarischen Gemeinschaften. Nicht geheime Geisteskräfte, sondern eine kraftvolle, ehrliche und nüchterne Glaubenshaltung. Nicht christlicher Glaube als Geheimdisziplin für besonders Erleuchtete, sondern Geschenk Gottes für alle. Nicht Ausgrenzung, Abgrenzung und zerstörte Beziehungen, sondern Gemeinschaft der Verschiedenen und ein heilsames Miteinander.

Einander verstehen, Gemeinschaft und Einheit trotz großer Unterschiede sind gewissermaßen pfingstliche Themen. Die Biografie von Jonas und Kerstin, aber auch das Zusammenleben in Himmelstal bebildert oft das Gegenteil. Menschen bedürfen eines neuen Geistes ...

Dazu kommt Feuer als vielschichtiges Element: Zerstörend und doch begeisternd. Vernichtend und reinigend zugleich. Der Roman will ein Plädoyer dafür sein, die Biografie eines Menschen anzuschauen, um sein oder ihr Handeln zu verstehen und wenn nötig auch zu bewerten. „Gut“ und „böse“ ergeben sich nicht unmittelbar aus dem, was vor Augen ist. 

 

Verortet ist der Krimi in Himmelstal und auf der Insel Amrum. Diesmal stehen im Heidedorf das Tagungshaus und die Feuerwehr im Mittelpunkt und auf der Insel Amrum die Surfer und deren Umfeld. Den Roman (228 Seiten) gibt es als Taschenbuch (8,99 €, ISBN 9783754104996) und als E-Book (3,99 € - bis 30.4. für nur 0,99 €). 

Miriams Baby


Der zweite Jens Jahnke Krimi ist im Spätsommer 2019 entstanden, also noch vor der Corona-Krise.  Bereits bei "Die Auferstehung von Oliver Bender" wuchs in mir der Gedanke, auch das zweite große Fest im "christlichen Abendland" und die damit verbundenen Themen in einem Jens Jahnke Krimi zu verarbeiten.

Wo aber liegen aktuelle Bezüge zu "Weihnachten", die sich für einen Krimi eignen? 

Damals gab es noch andere Themen als "Corona", anders als jetzt während der Veröffentlichung von "Miriams Baby" im Juni 2020. 

Es gingen diverse Nachrichten über rechtsextreme Siedler in der Lüneburger Heide durch die Presse. Da ich mich zwar immer von solchem Gedankengut distanziert habe, dies jedoch noch keinen Ausdruck in meinen Veröffentlichungen gefunden hat (abgesehen von "Der Hindu" im indischen Kontext), kam mir der Gedanke, den Kindermord des Herodes als Machtanspruch des nationalen Herrschers zu interpretieren. Damals richtete sich ein römischer Machthaber gegen eine jüdische Familie und ließ Kinder ermorden, um Jesus zu beseitigen (Matt.2, 16 ff). In meinem Roman richtet sich ein Nazi mit dem Machtgehabe eines Despoten gegen eine jüdische Mutter mit Kind. Es ist also kein Zufall, dass sie Miriam und Jeschu heißen.  

Verortet ist der Roman wieder in Himmelstal. Diesmal kommen besonders das Tagungshaus mit seiner Hausgemeinde, den Mitarbeitenden und der Kirche vor - und die Lüneburger Heide von ihrer dunklen Seite. Den Roman (228 Seiten) gibt es als Taschenbuch (8,99 €, ISBN 978-3-752965-62-9) und als E-Book (3,99 €).

 

Viel Spaß beim Lesen ... und darum geht es:

 

Eigentlich soll es eine weihnachtliche Reportage werden, ein besinnlicher Beitrag für das Kreisblatt, ein Artikel zum Umgang mit einem Fest, das einmal christlich war ...

 

Es kommt anders.

Der eigensinnige Provinzreporter Jens Jahnke steckt plötzlich mit beiden Beinen im braunen Sumpf. 

Undercover recherchiert er bei völkischen Siedlern und wird nicht nur mit einer überwunden geglaubten 

Ideologie konfrontiert, sondern mit brutaler Gewalt.

 

Begleiten Sie Jens Jahnke nach Himmelstal, einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide, das es in sich hat. Begegnen Sie Miriam und Ihrem Baby. Bangen Sie mit um Mutter und Kind, um den Reporter und vielleicht auch um uns alle ...

 

Die Auferstehung des Oliver Bender


Der erste Jens Jahnke Roman ist im Sommer 2019 entstanden. 

"Was passiert eigentlich, wenn bei uns im Dorf jemand beerdigt wird - und kurz darauf läuft er hier quicklebendig herum?" Diese Frage hat mich geradezu elektrifiziert. Vom 9. bis 27 August, genau dem Zeitraum der Abenteuer des Journalisten, habe ich den Roman in seiner Rohfassung geschrieben. Es hat österlichen Spaß gemacht, die Botschaft von der Auferstehung aus dieser Perspektive zu beleuchten. 

Nun ist die 128 Seiten starke Erzählung (die eigentlich kein "richtiger" Krimi ist, weil ja nur jemand zu Schaden kommt, der gerade tot war :)), als Taschenbuch

(8,99 € ISBN 978-3-750281-05-9 ) und als E-Book erhältlich. Wie schön, dass auch die AZ Uelzen darüber berichtet hat! 

Viel Spaß beim Lesen ... und darum geht es:

 

Am Freitag wird Oliver Bender auf dem Friedhof des kleinen Heidedorfes Himmelstal begraben. Er ist an einem Herzinfarkt gestorben. Definitiv. Am Sonntag sehen ihn zwei Nachbarn. Auch definitiv.

 

Doch niemand glaubt ihnen. Einer sucht Hilfe beim Journalisten Jens Jahnke. Der zwar gescheiterte, aber humorvolle Reporter beim Kreisblatt geht der Sache nach. Er gerät in eine unglaubliche, skurrile Geschichte und mehrfach an seine eigenen Grenzen und die von Naturwissenschaft, christlicher Theologie und gesundem Menschenverstand gleichermaßen.

 

Der Roman spielt mit dem Gedanken: Was wäre, wenn jemand von den Toten aufersteht. Er beleuchtet humorvoll und ernsthaft die Fragen um ein Leben nach dem Tod und den Umgang mit Religion, Kirche und dem Auferstandenen. Die kriminalistischen Recherchen und Abenteuer des Provinzreporters fesseln durch immer neue Wendungen und überraschende Ereignisse.