kriminalistisch - Spannung vor der Haustür


Meine Indienkrimis mit Inspektor Chidambaram entführen Leserinnen und Leser in eine fremde Welt. Mit den "Jens Jahnke Krimis" bleiben wir gewissermaßen zu Hause. Jens Jahnke ist Journalist beim Käseblatt des Landkreises. Himmelstal ist ein kleines Heide-Dorf mit Tagungshaus und Kirche. Am Ende der Romane decke ich meine Karten auf: Es gibt die Orte und Figuren tatsächlich - wenn auch unter anderen Namen. Auch für Personen gilt: Ähnlichkeiten sind gewollt zufällig. Falls ich jemandem auf die Füße trete, bitte ich um Entschuldigung - es mag allerdings auch jemand anders gemeint sein, als Sie denken. Bitte nehmen Sie es locker :)

Miriams Baby


Der zweite Jens Jahnke Krimi ist im Spätsommer 2019 entstanden, also noch vor der Corona-Krise.  Bereits bei "Die Auferstehung von Oliver Bender" wuchs in mir der Gedanke, auch das zweite große Fest im "christlichen Abendland" und die damit verbundenen Themen in einem Jens-Jahnke Krimi zu verarbeiten.

Wo aber liegen aktuelle Bezüge zu "Weihnachten", die sich für einen Krimi eignen? 

 

Damals gab es noch andere Themen als "Corona", anders als jetzt während der ersten Veröffentlichung von "Miriams Baby". 

Es gingen diverse Nachrichten über rechtsextreme Siedler in der Lüneburger Heide durch die Presse. Da ich mich zwar immer von solchem Gedankengut distanziert habe, dies jedoch noch keinen Ausdruck in meinen Veröffentlichungen gefunden hat (abgesehen von "Der Hindu" im indischen Kontext), kam mir der Gedanke, den Kindermord des Herodes als Machtanspruch des nationalen Herrschers zu interpretieren. Damals richtete sich ein römischer Machthaber gegen eine jüdische Familie und ließ Kinder ermorden, um Jesus zu beseitigen (Matt.2, 16 ff). In meinem Roman richtet sich ein Nazi mit dem Machtgehabe eines Despoten gegen eine jüdische Mutter mit Kind. Es ist also kein Zufall, dass sie Miriam und Jeschu heißen.  

Verortet ist der Roman wieder in Himmelstal. Diesmal kommen besonders das Tagungshaus mit seiner Hausgemeinde, den Mitarbeitenden und der Kirche vor - und die Lüneburger Heide von ihrer dunklen Seite. Der Roman (228 Seiten) erscheint zuerst als E-Book (3,99 €) und später auch als Taschenbuch (8,99 €).

 

Viel Spaß beim Lesen ... und darum geht es:

 

Eigentlich soll es eine weihnachtliche Reportage werden, ein besinnlicher Beitrag für das Kreisblatt, ein Artikel zum Umgang mit einem Fest, das einmal christlich war ...

 

Es kommt anders.

Der eigensinnige Provinzreporter Jens Jahnke steckt plötzlich mit beiden Beinen im braunen Sumpf. 

Undercover recherchiert er bei völkischen Siedlern und wird nicht nur mit einer überwunden geglaubten 

Ideologie konfrontiert, sondern mit brutaler Gewalt.

 

Begleiten Sie Jens Jahnke nach Himmelstal, einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide, das es in sich hat. Begegnen Sie Miriam und Ihrem Baby. Bangen Sie mit um Mutter und Kind, um den Reporter und vielleicht auch um uns alle ...

 

 

Die Auferstehung des Oliver Bender


Der erste Jens Jahnke Krimi ist im Sommer 2019 entstanden. 

"Was passiert eigentlich, wenn bei uns im Dorf jemand beerdigt wird - und kurz darauf läuft er hier quicklebendig herum?" Diese Frage hat mich geradezu elektrifiziert. Vom 9. bis 27 August, genau dem Zeitraum der Abenteuer des Journalisten, habe ich den Krimi in seiner Rohfassung geschrieben. Es hat österlichen Spaß gemacht, die Botschaft von der Auferstehung aus dieser Perspektive zu beleuchten.

Nun ist der 128 Seiten starke Krimi als Taschenbuch

(8,99 € ISBN 978-3-750281-05-9 ) und als E-Book erhältlich. Wie schön, dass auch die AZ Uelzen darüber berichtet hat! 

Viel Spaß beim Lesen ... und darum geht es:

 

Am Freitag wird Oliver Bender auf dem Friedhof des kleinen Heidedorfes Himmelstal begraben. Er ist an einem Herzinfarkt gestorben. Definitiv. Am Sonntag sehen ihn zwei Nachbarn. Auch definitiv.

 

Doch niemand glaubt ihnen. Einer sucht Hilfe beim Journalisten Jens Jahnke. Der zwar gescheiterte, aber humorvolle Reporter beim Kreisblatt geht der Sache nach. Er gerät in eine unglaubliche, skurrile Geschichte und mehrfach an seine eigenen Grenzen und die von Naturwissenschaft, christlicher Theologie und gesundem Menschenverstand gleichermaßen.

 

Der Roman spielt mit dem Gedanken: Was wäre, wenn jemand von den Toten aufersteht. Er beleuchtet humorvoll und ernsthaft die Fragen um ein Leben nach dem Tod und den Umgang mit Religion, Kirche und dem Auferstandenen. Die kriminalistischen Recherchen und Abenteuer des Provinzreporters fesseln durch immer neue Wendungen und überraschende Ereignisse.